Heimkino einrichten – wie baue ich mein eigenes Kino?

veröffentlicht am 10. April 2017 in Ratgeber mit vielen nützlichen Infos für Beamer von

Eigenes Heimkino einrichten und bauenWer in seiner Freizeit gerne ins Kino geht, wird sicherlich schon festgestellt haben, dass die hier anfallenden Preise alles anderes als geldbeutelschonend sind. Wenig verwunderlich also, dass immer mehr Menschen über die Einrichtung eines gemütlichen Heimkinos in den eigenen vier Wänden nachdenken, in dem Sie selbst ihr eigener Filmvorführer sind.

Doch ist das wirklich so einfach, wie man es sich immer vorstellt?
 
Innerhalb unseres nachfolgenden Ratgeber Artikels haben wir alle wichtigen Tipps und Tricks für die Anschaffung des passenden Beamers und der dazugehörigen Leinwand, den Erwerb eines hochwertigen Soundsystems sowie zur perfekten Ausrichtung der einzelnen Komponenten zusammengestellt – wir wünschen gute Unterhaltung beim Lesen.

 
Was Sie erwartet:

  • Welche Leinwand ist am besten?
  • Was für Eigenschaften sollte mein Beamer haben?
  • Welches Soundsystem ist gut geeignet?
  • Wie montiere ich den Beamer passend?
  • Und viele kleine Tipps..

 

Ein eigenes Heimkino einrichten: Gute Planung ist die halbe Miete

Viele Menschen sind der Ansicht, dass die Einrichtung eines eigenen Heimkinos ja gar nicht so schwer sein kann: Einfach einen möglichst großen Fernseher an der Wand anbringen, ein dazu passendes Soundsystem anschließen, ein paar gemütliche Sessel im Raum aufstellen und fertig. Wir haben Beamer und Fernseher auch miteinander verglichen.

 

So einfach ist es allerdings nicht:

Zwar wird diese Lösung durchaus den ein oder anderen Filmfan zufriedenstellen – waschechtes Kinofeeling kommt allerdings nur mit einer angebrachten Leinwand sowie einem hochwertigen Beamer auf. Nun könnte man meinen, dass es im Grunde genommen egal ist, welche Leinwand man für sein zukünftiges Heimkino auswählt. Tatsächlich lassen sich im Fachhandel jedoch zahlreiche verschiedene Ausführungen erwerben, sodass sich eine genaue Begutachtung vor dem Kauf als empfehlenswert erweist. Nachfolgend haben wir die derzeit beliebtesten Leinwand-Varianten für Sie zusammengestellt.

 

 

Welche Beamer Leinwand ist am besten?

Eher ungeeignet für das Heimkino:
 

  • Die mobile Leinwand

    Eine mobile Leinwand eignet sich vor allem für Zimmer, in denen die Leinwand nicht dauerhaft aufgestellt sein soll. Ein solches Modell lässt sich in der Regel binnen 5 Minuten aufstellen und ebenso leicht wieder zusammenklappen, aufwändige Festinstallationen sind somit nicht erforderlich. Allerdings: Die meisten mobilen Leinwände weisen lediglich eine maximale Breite von anderthalb Metern auf, was für die meisten Heimkino-Fans wohl kaum ausreichend sein dürfte.

 

Gut geeignet für das Heimkino sind:

 

Beamer Leinwand

  • Rollo-Leinwand

    Deutlich empfehlenswerter sind da hingegen schon moderne Rollo-Leinwände, die sich (wie ihr Name bereits verrät) in Windeseile ein- und ausfahren lassen – ähnlich wie ein klassisches Rollo am Fenster. Der an der Leinwand angebrachte Metallkasten wird bei dieser Variante fest an der Zimmerdecke montiert, sodass die Leinwand bei längerer Nichtverwendung ganz einfach verschwinden kann. Allerdings sollte man hierbei beachten, dass man sich bei jedem Ausrollen der selbigen weit nach oben strecken oder zusätzliche Hilfsmittel in Form eines Stuhls o.ä. verwenden muss.

  • Elektrische Leinwand

    Wie die Rollo-Leinwand wird auch die elektrische Leinwand über einen Metallkasten fest an der Zimmerdecke montiert. Im Gegensatz zu dieser ist die elektrische Leinwand allerdings mit einem zusätzlichen Motor ausgestattet, welcher die Leinwand auf Knopfdruck oder per Fernbedienung ausfährt – ähnlich, wie bei einer handelsüblichen Jalousie. Viele dieser Premium-Modelle sind praktischerweise mit bildverbesserten Optionen, wie etwa einer sogenannten Seilspannung ausgestattet: Derartige Modelle sind mit einem seitlichen angebrachten Gummizug versehen, welcher die Leinwand auch in den Randbereichen straff hält – wodurch unansehnliche Geometrieverzerrungen im Bild effektiv verhindert werden.

  • Rahmenleinwand

    Die eigentliche Crème de la Crème unter den Heimkino-Leinwänden bildet die edle Rahmenleinwand: Eine solche kommt (in deutlich größerer Ausführung) auch in den allermeisten Kinos zum Einsatz, sodass sie gewissermaßen das perfekte Pendant zum eigenen Heimkino darstellt. Ein solches Modell ist mit einem namensgebenden Rahmen aus schwarzem Filz ausgestattet, welcher – ähnlich wie bei einem gerahmten Bild – eine hervorragende Betrachtung der eigentlichen Darstellung ermöglicht.

    Ebenfalls positiv:

    Der verwendete Filz „schluckt“ Licht besonders gut, wodurch das ohnehin schon hervorragende Betrachtungserlebnis noch zusätzlich optimiert wird. Besonders hochwertige Premium-Rahmenleinwände passen ihren Rahmen sogar per Knopfdruck auf das aktuell wiedergegebene Format des projizierten Spielfilms an – einige Modelle arbeiten hier sogar mit horizontaler und vertikaler Maskierung im oberen und seitlichen Bereich. Leider lassen sich Rahmenleinwände aufgrund ihrer festen Montage an der Zimmerwand nicht nach einem unterhaltsamen Filmabend verbergen, weswegen ihre Montage vor allem in speziell dafür eingerichteten Kinozimmern empfehlenswert ist.

 

Welches Format sollte meine Leinwand haben?

Wer sich für ein Leinwand-Modell entschieden hat, sollte sich mit der Frage beschäftigen, welches Format diese haben sollte. In der Regel weist sowohl das klassische Fernsehbild, als auch das der meisten Spielfilme das beliebte 16:9-Format auf, welches wiederum einem Seitenverhältnis von 1,78:1 entspricht. Bei der eigentlichen Herstellung seiner Spielfilme setzt Hollywood jedoch vorwiegend auf ein Standardformat von 1,85:1, welches im Umkehrschluss ein wenig breiter als 16:9 ausfällt. Oftmals werden diese Filme im Kino auch tatsächlich im Originalformat gezeigt, für eine Veröffentlichung auf Blu-ray jedoch in das 16:9-Format umgewandelt.

16-9 SeitenverhältnisMittlerweile haben jedoch einige Filmemacher Gefallen daran gefunden, ihre Filme in echten Breitbildformaten auf die Kino-Leinwand zu bringen, die sich im Rahmen von 21:9 bzw. 2,35:1 bewegen. Star-Regisseur Quentin Tarantino brachte seinen Western „The Hateful Eight“ aus dem Jahre 2015 gar im Ultra-Breitbild-Format mit 2,76:1 heraus. Bei derartigen Formaten ändert sich an der Bildhöhe des Films nichts, während eine ausgedehntere Breite den Genuss von mehr Panorama an den Seiten ermöglicht – was vor allem bei Landschaftsaufnahmen ein echtes Erlebnis für die Augen ist. Hin und wieder werden allerdings auch Breitbild-Filme in 21:9 auf Blu-ray veröffentlicht, sodass für ihre perfekte Betrachtung eine Leinwand im dementsprechenden Format vonnöten wäre.

Wer hierauf jedoch keinen großen Wert legt, ist mit einer klassischen 16:9-Leinwand bestens beraten.

 

Aus welchem Material sollte meine Leinwand bestehen?

Für eine besonders ansehnliche Filmbetrachtung auf einer Leinwand spielt deren Material eine ausschlaggebende Rolle. Um hierbei in normal beleuchteten Zimmern eine kontrastreiche und farbechte Wiedergabe erzielen zu können, sind Gain-Tücher mit einem geringen Wert (unter 1,5) absolut empfehlenswert, da diese eine diffuse Reflexion mit sich bringen.

Wer seine Filme hingegen mit einem größeren Anteil von Restlicht betrachten möchte, sollte zu einer Leinwand mit einem Wert oberhalb der 1,5-Marke greifen, während sich für den Filmgenuss in sehr dunklen Zimmer am ehesten mattweiße Tücher prädestinieren.

Doch Achtung: Sehr günstige mattweiße Tücher neigen zu sehr unschönen Spiegelungen, da ihre Oberfläche viel zu glatt ist. Um dies zu vermeiden, sollte man zu einem gewebten Tuch greifen.

Ebenfalls wichtig: Die ausgewählte Leinwand sollte stets farbneutral und somit reinweiß sein, um das Bild unverfälscht zu reflektieren. Auch hier weisen billigere Leinwände leider häufig leichte Gelb- oder Blaustiche auf, wodurch nicht nur die Farben des Films verfälscht, sondern auch dessen Helligkeit reduziert werden kann. Bei der Auswahl seiner neuen Heimkino-Leinwand sollte man also lieber den ein oder anderen Euro in ein hochwertiges Markenprodukt investieren.

Lesenswert ist auch dieser Beitrag von Heimkinoraum.de. zum Thema Leinwand.

 

Der passende Beamer für das eigene Heimkino

Während die Anschaffung einer passenden Leinwand vermutlich das größte Problem bei der Einrichtung eines eigenen Heimkinos darstellt, ist die Anschaffung eines dazugehörigen Beamers erstaunlicherweise deutlich einfacher: Ob ein Beamer für eine Verwendung im Heimkino-Bereich ausgelegt ist, lässt sich mittlerweile sehr einfach erkennen, da so ziemlich jeder namhafte Hersteller spezielle Heimkino-Beamer in seinem Sortiment anbietet – hierbei bewegen sich LCD-, LCoS- und DLP-Geräte nahezu allesamt auf einem gleich guten Qualitätsniveau.

 

Ein wichtiges Kriterium lauert allerdings im Detail:

Wer sich sehr oft in seinem Heimkino aufhalten und dieses auch nutzen möchte, profitiert in der Regel von einem DLP-Beamer mit integriertem LED-Leuchtmittel. Anders als Geräte mit klassischen Halogenlampen weisen diese eine Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden auf, sodass man auch problemlos im eigenen Kino Fernsehen kann – Gedanken über einen Austausch des Leuchtmittels muss man sich hierbei nur äußerst selten machen. Auch im Bereich der 3D-Projektion punkten DLP-Beamer derzeit mit den besten Ergebnissen, sodass 3D-Fans auch hier zugreifen sollten.

Wichtig: Achten Sie bei der Auswahl Ihres neuen Beamers unbedingt auf die Qualität des eingebauten Objektivs – genau in diesem Bereich setzen viele Hersteller nämlich gerne mal den Rotstift an. In den meisten Fällen wird die Möglichkeit der Bildgrößenverstellung hier auf ein recht überschauberes Niveau gesetzt, wodurch es nicht selten zu einem Verlust der Bildschärfe am Rand kommen kann. Besonders hochwertige Objektive sind mit einer sogenannten Lens-Shift Funktion ausgestattet, welche das projizierte Bild frei von Trapezfehlern in seinem korrekten Höhen- und Seitenverhältnis angezeigen. Möglich wird dies durch die Tatsache, dass sich das Objektiv sowohl in der Höhe, als auch in der Seite verschieben lässt, was im Umkehrschluss übrigens auch zu einem Höchstmaß an Flexibilität bei der Installation beiträgt.

Das beste Gesamtpaket aus besonders flexiblen Objektiven, einer guten Bildqualität und einem leisen Betrieb bieten derzeit die mit reflektiven LCDs arbeitenden LCoS-Beamer, welche (ebenso wie DLP-Beamer) auch sehr unempfindlich gegenüber Staub sind – diese sind im Gegensatz zu LCD- und DLP-Beamern jedoch auch recht teuer in der Anschaffung.

 

Die passende Bildauflösung: Full-HD-Beamer oder 4K-Beamer?

Wer sich für die Anschaffung eines Heimkino-Beamers interessiert, sieht sich hierbei sehr schnell einer riesigen Auswahl an unterschiedlichen Modellen gegenübergestellt. Vor allem die mögliche Maximalauflösung spielt hierbei eine ausschlaggebende Rolle: Zwar ist man mit einem Full-HD-Beamer mit einer Maximalauflösung von 1920 x 1080 Pixeln in der Regel bestens beraten, da diese Auflösung auch bei einer handelsüblichen Blu-ray-Disc zum Einsatz kommt – wer jedoch optimal für die Zukunft gerüstet sein möchte, sollte sich vorsichtshalber auch mit einem 4K-Beamer auseinandersetzen.

4K Beamer für unglaubliche Schärfe

Ein solches Gerät bietet seinem Verwender eine deutlich schärfere Bildauflösung von mindestens 3840 x 2160 Pixeln, sodass sich kleinere Details noch realistischer wahrnehmen lassen. Zwar ist das Angebot an Spielfilmen in 4K-Auflösung derzeit noch recht überschaubar, Experten sind sich jedoch sicher, dass die 4K-Auflösung den Klassiker Full-HD in naher Zukunft ablösen wird.

Gegen die Anschaffung eines 4K-Beamers spricht, ebenso wie beim alternativen 4K-Fernseher, allerdings definitiv der noch sehr hohe Anschaffungspreis eines solchen Geräts: 7.000 Euro und mehr sind in diesem Bereich definitiv keine Seltenheit.

Allerdings: Bei der Anschaffung eines Heimkino-Beamers kommt es bei Weitem nicht nur auf dessen maximale Bildauflösung an. Auch die maximale Anzahl der dargestellten Farben sowie der unterstützte Kontrastumfang spielen hier alles andere als eine untergeordnete Rolle. Ein besonders gutes Gesamtpaket bieten in diesem Bereich derzeit Premiumgeräte mit erweitertem Farbraum bzw. HDR (High Dynamic Range).

 

Auflösungen UHD 4k FullHD SD

Die Auswahl des passenden Soundsystems

Nachdem Leinwand und Beamer angeschafft wurden, fehlt noch ein hochwertiges Soundsystem, das dem eigenen Kino den letzten Feinschliff verleiht. Praktischerweise bieten hier immer mehr namhafte Hersteller komplette Heimkinosysteme in ihrem Sortiment an, welche sich vergleichsweise schnell installieren lassen, da alle notwendigen komponenten bereits enthalten sind. Zwischen einigen Hundert und mehreren Tausend Euro ist hier eigentlich für so ziemlich jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Einige sehr wichtige Unterschiede gilt es aber dennoch zu beachten:

 

Unterschiedliche Arten von Soundsystemen

Soundsystem für das HeimkinoBei der Auswahl eines Soundsystems stößt man schnell auf Begriffe wie 5.1 und 7.1. Surround Sound. Diese Begriffe geben darüber Aufschluss, wieviele Lautsprecher im Lieferumfang des Soundsystems enthalten sind.

Bei einem 5.1 Soundsystem sind 5 Lautsprecher enthalten – diese setzen sich aus zwei Vorderlautsprechern, zwei Rückenlautsprechern, einem Lautsprecher im Zentrum und einem Subwoofer für Basstöne (dafür die 1 im Begriff 5.1) zusammen.

Bei einem 7.1 Soundsystem sind darüber hinaus noch zwei Lautsprecher integriert, die links und rechts neben dem Betrachter aufgestellt werden. Verbunden mit einem Blu-ray-Player, der wiederum mit dem Beamer verbunden wird, werden die Geräusche eines Films somit genau von den selben Seiten ausgeworfen, wie im eigentlichen Film – genauso, wie im Kino.

Als wirklich lohnenswert erweist sich die Anschaffung eines solchen Soundsystems jedoch vorwiegend für große Räume. Wer sich hingegen im Besitz eines vergleichsweise kleinen Zimmers befindet, zeitgleich aber nicht auf eine möglichst attraktive Soundwiedergabe verzichten möchte, sollte sich eventuell nach einer alternativen Soundbar umschauen: Eine solche lässt sich besonders einfach anschließen und versucht, den ausgeworfenen Klang von den Zimmerwänden abprallen zu lassen und gleichmäßig im Raum zu verteilen, wodurch eine Illusion von Surround-Sound erschaffen wird.

Kabellose Soundsysteme sind praktisch:

Wer sich bei seinem Soundsystem nicht mit dem Verlegen von ärgerlichen Kabeln auseinandersetzen möchte, sollte sich nach einem kabellosen System umschauen, welches über einen Empfänger bequem drahtlos gesteuert wird.

 

Die optimale Platzierung von Leinwand und Lautsprechern

Für ein beeindruckendes Heimkino-Erlebnis müssen die einzelnen Komponenten natürlich optimal im Zimmer platziert werden. Das ist aber erfreulicherweise gar nicht so schwer, wie man es eventuell auf den ersten Blick vermuten würde.

  • Schritt 1:

    Die Leinwand sollte natürlich im Idealfall in der Mitte des Raumes an einer Wand angebracht werden, sodass alle Personen im Raum einen optimalen Blick auf die selbige haben. Stühle und Sessel werden im Anschluss daran in einer angenehmen Entfernung zur Leinwand platziert. Bei einer Bilddiagonale von zwei Metern sollte man in der Regel vier Meter entfernt sitzen, um einen Film optimal genießen zu können – leicht zu merken mit der Faustregel Bildbreite x 1,5 bis 2 = Entfernung.

  • Schritt 2:

    Die Center-Box des Lautsprechers frontal zum Hörer an der vordersten Zimmerwand platzieren – idealerweise mittig unter der Leinwand. In diesem Bereich sollte auch der Subwoofer aufgestellt werden.

  • Schritt 3:

    Die beiden Frontlautsprecher auf Ohrenhöhe auf das Sofa ausgerichtet platzieren – idealerweise in einem Winkel von 45°. Der Abstand zwischen beiden Boxen sollte hierbei zwischen zwei und vier Meter betragen.

  • Schritt 4:

    Die hinteren Lautsprecher an der hinteren Wand aufstellen – allerdings nicht gänzlich an den jeweiligen Seiten.

  • Schritt 5:

    Die seitlichen Lautsprecher (nur bei 7.1) parallel in einer Linie und leicht oberhalb zum Zuschauer platzieren.

 

Wichtig: Alle aufgestellten Boxen im Vorderbereich sollten von der eigenen Sitzposition aus sichtbar sein und nicht durch einen Schrank oder durch ein anderes Möbelstück verdeckt werden, da ansonsten kein befriedigendes Klangerlebnis erzielt werden kann. Im Umkehrschluss können jedoch auch allzu kahle Zimmer dazu beitragen, dass der Klang der Lautsprecher widerhallt. Hier empfiehlt es sich, die Akkustik mithilfe von Teppichböden oder Wandmöbeln zu verbessern.

Hier auch noch eine umfangreichere Anleitung bei Heimkino-praxis.com.

 

Die optimale Montage des Beamers

Bei der Montage des Beamers sollte man sich vorab mit der Frage auseinandersetzen, ob dieser eigentlich nur bei einem Filmabend aus dem Schrank geholt werden oder doch lieber dauerhaft im jeweiligen Zimmer montiert werden soll. Auch wenn ein einfaches Abstellen auf einem erhöhten Schränkchen o.ä. sicherlich die einfachere Variante ist, erweist sich eine feste Installation an der Zimmerdecke in den meisten Fällen als deutlich bessere Wahl – hierfür bieten mittlerweile zahlreiche Hersteller spezielle Deckenbefestigungen in ihrem Sortiment an.

 

Beamer mit DeckenhalterungDer Vorteil einer Deckeninstallation

Der Vorteil liegt hierbei ganz klar in der Tatsache, dass die dazugehörige Verkabelung deutlich unauffälliger daherkommt und zudem nicht als Stolperfalle im dunklen Raum dienen kann – darüber hinaus muss man das Gerät natürlich auch nicht jedes Mal aufs Neue aufstellen und auf die Leinwand ausrichten.

Apropos ausrichten: Ist der Beamer erfolgreich an der Decke montiert, so sollte dieser erst einmal grob auf die Leinwand ausgerichtet werden, ehe das anschließende „Feintuning“ seinen Lauf nehmen kann. Mithilfe des Schärferings am Objektiv des Geräts kann das dargestellte Bild nun solange durch kleine Korrekturen optimiert werden, bis dieses knackig scharf auf der Leinwand in Erscheinung tritt – was bei HD-Beamern zugegebenermaßen nicht selten ein echtes Geduldsspiel ist. Hat man diese Aufgabe jedoch erst einmal bewältigt, so muss diese Prozedur bei zukünftigen Filmeabenden glücklicherweise nicht mehr wiederholt werden.

Deutlich einfacher funktioniert die Scharfstellung mithilfe eines bereits weiter oben angesprochenen Beamers mit Lensshift-Objektiv: Hier fällt die lästige Feinjustierung gänzlich weg, da das Objektiv die Strahlen des Beamers selbst bei einer leichten Schrägstellung absolut perfekt und rechteckig auf die Leinwand projiziert – sowohl die Schärfe, als auch die Bildqualität zeigen sich trotz dieses kleinen Mankos von ihrer schönsten Seite.

 

Ideen für die perfekte Heimkino Raumgestaltung
https://deavita.com/innendesign/heimkino-einrichten-tipps-optimale-raumgestaltung.html

Weitere Quellen:
http://de.wikihow.com/Ein-Heimkino-einrichten


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